Tagebau Garzweiler (NRW)

Ob man es glaubt oder nicht: Es hatte für mich immer schon einen starken Reiz, einmal einen Tagebau zu fotografieren. Die Weite, der Dreck, Staub und diese riesigen Maschinen! Was für Fotomotive! Leider sind Tagebaue sehr genauen Sicherheitsvorschriften unterlegen und demnach für Privatpersonen unerreichbar. Vielleicht schafft man es, von einem höher gelegenen Aussichtspunkt einen Blick hinein zu werfen, aber das war nicht das, was mir vorschwebte.

Durch Zufall lernte ich in einem meiner Kurse einen lieben Menschen kennen, der in einem solchen Tagebau arbeitet und dem es eine große Freude war, mir diesen Wunsch zu erfüllen. Und so bekamen mein lieber Freund Peter und ich eine exklusive Befahrung und Fotosafari durch den Tagebau Garzweiler. Safari im wahrsten Sinne des Wortes, denn es herrschte an diesem Tag ein perfektes Wüstenwetter: Brennende Sonne, orkanartiger Wind und ein Sandsturm, dass es weh tat. Verluste gab es auch, nachdem eins meiner Objektive gesandstrahlt wurde. :(

Trotz der widrigen Wetterbedingungen sind die Fotos klasse geworden. Es war ein wunderbarer Tag und die 4 Stunden vergingen wie im Fluge. Dieter konnte uns die Maschinen und deren Arbeitsweise großartig erklären und überhaupt waren wir ein perfektes Dreigespann.

Das muss dann wohl auch der Grund gewesen sein, dass Dieter meine Idee aufnahm und nun ein weiteres Tagebau-Shooting für uns organisiert. Diesmal zur blauen Stunde, also zur Dämmerung im September.

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